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Totentanz des Monats

Totentanz des Monats März 2019:
Walter von Molo und sein Totentanz


Wo Totentanz draufsteht, ist längst nicht immer einer drin. Walter Ritter von Molo (1880-1958) veröffentlichte ab 1910 den Roman "Der gezähmte Eros". Obwohl das Stichwort im Untertitel fällt, tritt weder der Tod auf, noch wird in Serie gestorben. Stattdessen scheitern zwei bürgerliche Ehen.

Dem Publikum gefiel das Werk, das weder als Schnulze noch als eine Familientragödie durchgehen kann. Im ersten Nachkriegsjahr erschien die fünfte Auflage. Bis 1946 kürzte der Autor den Text um mehr als die Hälfte auf nur 61 Seiten. Zuletzt zählte der Verlag 22-37 000 Exemplare.

Molos Roman ist ein Faszinosum, das sich nicht verorten lässt: Geschrieben in Wien von einem k.u.k Beamten, erstveröffentlicht in Berlin, dann im berühmten Münchner Verlag Albert Langen, zuletzt in Düsseldorf. Zwischendurch wechselte der Schriftsteller die Konfession und die Staatsbürgerschaft, offenbar unter Mitwirkung des Reichsministers Gustav Stresemann.


Frühere Totentänze des Monats:

November 2018: Alle auf einem Blatt
September 2013: Wiler Totentanz
Anschrift

Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich, Josephstr. 14, D-96052 Bamberg
Telefon +49 951 2972832, Fax +49 951 2972859, Mail: webmaster@totentanz-online.de