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Totentanz des Monats

Juli 2014:

Der Basler Totentanz von 1914


Eigentlich heißt die Bilderfolge, die Burkhard Mangold für die Schweizerische Landesausstellung 1914 in Bern entwarf, "Ein moderner Totentanz". Das Atelier Eichin & Straub führte sechs Szenen als Glasmalerei nach seiner Vorlage aus und setzte die Scheiben im Arkadenhof der für die Dauer der der Veranstaltung errichteten "Dorfkirche" ein. Während des Ersten Weltkriegs ging das Werk auf Ausstellungstournee. Verkaufen ließ es sich damals nicht, weil die Darstellungen nicht vaterländisch genug waren.

Erst 1950 - im Todesjahr des Künstlers - erfolgte die Anbringung in der Sakristei der Basler Predigerkirche. Da Pfarrer Michael Bangert den Raum als Büro benutzt, bekommt heute kaum einer die Kunstwerke zu sehen. Anne Nagel und Hortensia von Roda nahmen die Bilderfolge 1998 in das Buch "... der Augenlust und dem Gemüth" auf. Außerdem ist dem Text zu entnehmen, dass Burkhard Mangold motivgleiche Holzschnitte schuf. Anna Lanicca hat den gläsernen Totentanz 1915 in der Zürcher Zeitschrift "Wissen und Leben" ausführlich beschrieben. Nur bei Ihr macht die Reihenfolge Sinn: Am Anfang stehen die mächtigen Figuren, am Ende die schwächsten: "Der Tod und der Reiche", "Der Tod und die Jungfrau", "Der Tod und der Arbeiter", "Der Tod und der Erfinder", "Der Tod und der Gärtner", "Der Tod und das Kind".

Frühere Totentänze des Monats:

Letzte Aktualisierung: 02.03.2013

Anschrift

Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich, Josephstr. 14, D-96052 Bamberg
Telefon +49 951 2972832, Fax +49 951 2972859, Mail: webmaster@totentanz-online.de