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7. Jahrestagung 2001 in Wolfenbüttel

7. Jahrestagung 2001 in Wolfenbüttel.

 

Tagungsprogramm

Die 7. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung findet anlässlich der Ausstellung "Ihr müsst alle nach meiner Pfeife tanzen" – Totentänze aus den Beständen der Herzog August Bibliothek und der Bibliothek Otto Schäfer in Schweinfurt vom 27. bis zum 29. April 2001 in Wolfenbüttel statt. Aus diesem Grund wollen wir uns mit dem Totentanz im Buch beschäftigen.

Holbeins Todesalphabet


Schäferkalender

Das Themenspektrum reicht vom handgeschriebenen, kostbar illuminierten Stundenbuch bis zum zeitgenössischen Mappenwerk, vom erbaulichen Schrifttum zur Karikatur, von Romanen über Erzählungen bis hin zur Lyrik, vom Kalender zum gedruckten Drama, von Initialen bis hin zu makaberen Bucheinbänden.

Die Vortragsdauer beträgt 20 Minuten zuzüglich Zeit zur Diskussion. Die Veröffentlichung erfolgt in L'art macabre, dem Jahrbuch der Europäischen Totentanz-Vereinigung.

Informationen zum Ablauf der Tagung erteilt die Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich,
Marienstr. 25, D-40212 Düsseldorf,
Tel. +49 211 / 8549005, Fax: +49 211 / 8693790,
Mail: webmaster@totentanz-online.de

Abraham a Sancta Claras Mercks Wien

Freitag, 27.04.2001, abends

18.00

Treffen zum gemeinsamen Abendessen

20.00 Prof. Dr. Manfred Engel (Hagen): Tod und Sterben bei Rainer Maria Rilke.

 

Samstag, 28.04.2001, vormittags

09.00

Delia Badilatti (Zürich): Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit" - ein moderner Totentanz.

09.30 Jens Guthmann M.A. (Frankfurt): Totentanz und Nationalsozialismus.
10.00 Timo Obergöker (Metz): Eine Hora mit 6 Millionen Schritten. Romain Gary "La Danse de Gengis Cohn".
10.30 Pause
11.00 Clemens Ottnad M.A. (Albstadt): Totentanz anno 17 - Das Mappenwerk "Der Krieg" (1924) von Otto Dix im Kontext zu den frühen Weltkriegszeichnungen.
11.30 Prof. Dr. Gisbert Ter Nedden (Hagen): Die Blechtrommel als Totentanz.
12.00 Dr. Peter-Christian Wegner (Lübeck): Neues zu Melchior Grosseks Kriegstotentanz von 1923.

 

Samstag, 28.04.2001, nachmittags

14.00

PD. Dr. Christoph Mörgeli (Zürich): Der Totentanz von Hans Holbein dem Jüngsten. Eine politische Satire aus der Zeitschrift Jugend.

14.30 Tilmann Köppe & Olav Krämer (Göttingen): Memento vivere? Der Totentanz im "Zauberberg" Thomas Manns.
15.00 Prof. Dr. Hans Helmut Jansen (Darmstadt): Der Tod in den Märchen von Ernst Wiechert (illustriert von Hans Meid).
15.30 Pause
16.00 Michael Kutzer (Stuttgart): "Drick ur ditt glas" - Der Tod in den Episteln und Liedern von Carl Michael Bellman.
16.30 Prof. Dr. Kurt Roessler (Bornheim): Guillaume Apollinaire über den Totentanz von Bruchhausen.
17.00 René Böll (Bornheim-Merten): "Zeit für Stille" - Der "Abschied" in meinem bildnerischen Werk.
20.00 Jahreshauptversammlung der ETV

 

Sonntag, 29.04.2001, vormittags

09.00

Dr. Alexander Aichele (Halle): Platons glückliche Tote. Warum der Tod für Sokrates kein Übel sein kann.
09.30 Prof. Dr. Hartmut Freytag (Hamburg): St. Marien in Lübeck. Totentanz und Osterspiel angesichts der Pest von 1463/1464.
10.00 Sabine Häußermann M.A. (Heidelberg): Die Bilderfolge im Bamberger Pfister-Druck Der Ackermann aus Böhmen (GW 194).
10.30 Pause
11.00 Roger E. Brand (Konstanz): Die mitteldeutsche Totentanztradition. Forschungsstand und Desiderata.
11.30 Dr. Sophie Oosterwijk (Leicester): "Muss ich tanzen und kann nit gan?" Death and the Infant in the Medieval Danse Macabre.
12.00
Henning Wendland (Hamburg): Holbeins Straßburger Totentanz-Initialen.
12.30 Gemeinsames Abschlussessen
14.00 Stadtführung


Letzte Aktualisierung: 02.01.2007

Anschrift

Europäische Totentanz-Vereinigung, Leipziger Straße 48, 06766 Bitterfeld-Wolfen
Henry Schuhmacher (Präsident) Mail: h.schuhmacher@totentanz-online.de