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Peter Beckmann

Peter Beckmann

Peter Beckmann, Jahrgang 1953, lebt und arbeitet in Bochum. Bislang hat er einige Grafikfolgen zum Thema Totentanz abgeschlossen, die nächste ist in Arbeit.

1980 entstand der "Totentanz von Basel", 40 Xerografien nach dem gekratzten Film. Die zugehörigen Gedichte stammen aus dem gleichnamigen Buch von HAP Grieshaber (abgeschrieben im Museum Recklinghausen). Der Tod sucht die Lebenden in der historischen Reihenfolge auf, aber im Bild erscheinen die Berufsvertreter möglichst aktuell.

1989 folgte "Noch ein Totentanz", bestehend aus 50 Xerografien. Gerd Puls schrieb dazu Gedichte. Noch immer legt der Tod mit der Reihenfolge seines Besuchs die Wichtigkeit seiner Opfer fest. Aber gesagt werden muss, dass eine Reihe von Mitmenschen mit dieser Reihenfolge nicht unbedingt einverstanden waren und sich beziehungsweise ihren Beruf in der gesellschaftlichen Rangfolge gerne weiter oben gesehen hätten.

Für den "Totentanz 2008" entstand 24 Wochen lang je ein Faxbild. Der Künstler behielt die hierarchische Gliederung bei: Immer noch tanzt der Tod mit je einer Ständevertreter. Über den Paaren schweben jetzt schwarze Wolken aus Zeitungsschlagzeilen, in denen von berufsspezifischen Sterbefällen berichtet wird.

Am 2. November 2008 wurde in der Kirche St. Maria in Wolfhagen die Dauerinstallation "Ein ländlicher Totentanz" eingeweiht. Hierbei handelt es sich um zwölf Stickbilder, in denen der Tod die Landbevölkerung holt. Auch diese Bilderfolge behält die hierarchische Gliederung bei, weicht sie allerdings dadurch auf, dass die Szenen an den Außenseiten einer 12-Eck-Säule angebracht sind. Dadurch kann der Betrachter bei jeder der abgebildeten Personen beginnen.

2009 entstand "Ein städtischer Totentanz" mit 16 Personen bzw. Grafiken. Von Reichtum über Verwaltung, Politik, Versorgung bis hin zu Freizeit, Sport und Kultur wird das städtische Leben dargestellt.

Im selben Jahr wurde "Ein Totentanz der Berge" fertig gestellt. Auch hier arbeitet Beckmann hierarchisch die Inbesitznahme der Bergwelt auf, von
Straßen- und Brückenbau über Verwaltung, Landwirtschaft, Bildung bis hin zum Kind.

Als bisher letzte Totentanzfolge entstand "Der Totentanz des Ruhrgebiets", der in 20 Grafiken den Strukturwandel im Ruhrgebiet zeigt. So holt der Tod die bereits (fast) ausgestorbenen Berufe des Bergmanns und des Stahlwerkarbeiters.

Neben diesen aktualisierten Totentänzen hat der Tod in den Grafikfolgen von Peter Beckmann aber auch immer Freizeit. So macht er Urlaub am Meer, treibt Sport oder spielt Karten.

Vita

Den Künstler erreichen Sie per E-Mail an kunstbepe@yahoo.de

Letzte Aktualisierung: 05.04.2011

Anschrift

Europäische Totentanz-Vereinigung, Dr. Uli Wunderlich, Josephstr. 14, D-96052 Bamberg
Telefon +49 951 2972832, Fax +49 951 2972859, Mail: webmaster@totentanz-online.de