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Irmgard
Wilhelm-Schaffer
Gottes
Beamter
und
Spielmann
des
Teufels
Der
Tod in Spätmittelalter
und Früher Neuzeit |
Wie erlebten die Menschen am Ausgang des Mittelalters
das Sterben? Wie begegnete ihnen das Ende ihres irdischen Daseins?
Das Buch widmet sich dem Umgang mit Toten und dem Tod selbst
in einer für die Herausbildung des neuzeitlichen Denkens und Handelns
wichtigen Schwellenzeit: dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Es verfolgt den christlichen Einfluß auf die Entwicklung eines neuzeitlichen
Todesbildes. Aus mentalitätsgeschichtlicher Perspektive wird ein umfassendes
Verständnis sowohl der mittelalterlichen als auch der frühneuzeitlichen
Einstellungen erarbeitet, um so den Übergang von vormodern-magischer
zu modern-individualistischer Todesvorstellung verstehbar zu machen.
Neu ist hier der interdisziplinäre Ansatz, der nicht
nur Theologie und Geschichte verbindet, sondern auch psychologische
Zugänge zum Thema Tod sucht und diese zur Untersuchung sowohl literarischer
wie bildlicher Zeugnisse anwendet. Damit ermöglicht die Autorin einen
Blick auf das kollektive Erleben eines der großen Geheimnisse der
menschlichen Existenz.
1999. X, 437 Seiten.
40 s/w-Abbildungen. Broschur.
Böhlau Verlag
Euro 50,-/sFr 89
ISBN 3-412-15498-9
Letzte Aktualisierung:
27.12.2006
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