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Gottes Beamter und Spielmann des Teufels
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Der Tod in Spätmittelalter

und Früher Neuzeit

Wie erlebten die Menschen am Ausgang des Mittelalters das Sterben? Wie begegnete ihnen das Ende ihres irdischen Daseins? – Das Buch widmet sich dem Umgang mit Toten und dem Tod selbst in einer für die Herausbildung des neuzeitlichen Denkens und Handelns wichtigen Schwellenzeit: dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Es verfolgt den christlichen Einfluß auf die Entwicklung eines neuzeitlichen Todesbildes. Aus mentalitätsgeschichtlicher Perspektive wird ein umfassendes Verständnis sowohl der mittelalterlichen als auch der frühneuzeitlichen Einstellungen erarbeitet, um so den Übergang von vormodern-magischer zu modern-individualistischer Todesvorstellung verstehbar zu machen.

Neu ist hier der interdisziplinäre Ansatz, der nicht nur Theologie und Geschichte verbindet, sondern auch psychologische Zugänge zum Thema Tod sucht und diese zur Untersuchung sowohl literarischer wie bildlicher Zeugnisse anwendet. Damit ermöglicht die Autorin einen Blick auf das kollektive Erleben eines der großen Geheimnisse der menschlichen Existenz.

1999. X, 437 Seiten.
40 s/w-Abbildungen. Broschur.
Böhlau Verlag
Euro 50,-/sFr 89
ISBN 3-412-15498-9

Letzte Aktualisierung: 27.12.2006

Anschrift

Europäische Totentanz-Vereinigung • Enzianweg 2 • 86830 Schwabmünchen