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Ingeborg Ströle
Totentanz und Obrigkeit
Illustrierte Erbauungs-
literatur von Conrad
Meyer im Kontext refor-mierter Bilderfeindlichkeit
im Zürich des 17. Jahr-hunderts
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Die Arbeit geht der Verbindung von Bild und Text nach,
wie sie Conrad Meyer zu christlich-erbaulichen Zwecken im streng reformierten
Zürich des 17. Jahrhunderts einführte. Meyers Sterbenspiegel,
ein Totentanz-Erbauungsbuch mit Radierungen, erbaulichen Texten und
vierstimmigen Liedern, erweist sich durch die erhaltenen bildlichen
und archivalischen Quellen als besonders aufschlussreich hinsichtlich
der ikonographischen Genese sowie der Druck- und Zensurgeschichte.
Die Arbeit berücksichtigt entsprechend die stadtpolitische und konfessionelle
Situation Zürichs Mitte des 17. Jahrhunderts, fragt aber auch nach
der Funktionalisierung der für Zürich neuen Mischgattung und bestimmt
ihre kunsthistorische Position im Vergleich zu deutscher und niederländischer
Emblematik der Zeit.
Ingeborg Ströle, geboren 1963 in Mannheim, studierte
in Tübingen und Wien Kunstgeschichte und Germanistik. 1990 Magister
Artium; 1996 Promotion. 1996 Werkverzeichnis, Buch und Ausstellung
"Carl Weber" in Kirchheim unter Teck. Seit 1997 Leiterin
der Städtischen Galerie Fruchthalle Rastatt.
VIII, 418 Seiten.
127 s/w-Abbildungen. Broschur.
Frankfurt am Main 1999. Peter Lang
(Europäische Hochschulschriften: Reihe 28 Kunstgeschichte Bd. 343)
Euro 51,-
ISBN 3-631-32783-8
Letzte Aktualisierung:
27.12.2006
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